Blog Archiv 2013

Ja ist denn schon wieder ein Jahr vorbei?

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Das Jahr 2013 verging vermutlich genauso schnell bzw. langsam wie die Jahre davor.
Doch irgendwie haben wir das Gefühl, heuer noch mehr erlebt und geschafft zu haben.

Vielleicht liegt es daran, dass wir heuer unser 20jähriges Firmenbestehen feiern durften.
Oder daran, dass wir erstmals an der Bau- und Energiemesse in Freising teilgenommen haben. Oder daran, dass unser Auszubildender den Staatspreis der Bayer. Regierung erhalten hat. Oder vielleicht aber auch daran, dass wir es geschafft haben, bei der Realisierung unserer zahlreichen Bauprojekten dem wachsenden Termindruck standzuhalten und alle Projekte pünktlich und in Top Baumann-Qualität fertigzustellen.

Wie auch immer - es ist viel passiert in diesem Jahr.

Bei einem Blick in unsere Projekt-Seite sehen Sie einige schöne und spannende Baustellen, an denen wir dieses Jahr gearbeitet haben. 

Und was ist heuer sonst noch so passiert bei der Zimmerei Baumann?

Unsere beiden Auszubildenden im zweiten Lehrjahr hatten Zwischenprüfung und alles ist gut gegangen!

Zwei weitere künftige Lehrlinge begannen im September das BGJ zum Zimmerer und waren auch schon zum ersten Praktikum bei uns.

Leider erlebten wir auch den ersten Trauerfall in der Firma: im Sommer verunglückte mit 19 Jahren unser für September eingestellter Auszubildender Kevin bei einem Autounfall tödlich. Wir finden keine Worte für das Unfassbare!

Im Dezember gab es dann Nachwuchs: Mirko und seine Christin wurden Eltern - Fynn kam zur Welt. Wir wünschen Euch dreien alles Glück der Welt!

Und 2014?

Auch 2014 freuen wir uns auf viele interessante Projekte, über die wir Sie hier und auf Facebook gerne auf dem Laufenden halten.

Wir wünschen Ihnen auf diesem Weg frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr.

Das Zimmerei Baumann Team

Dämmung im Mittelpunkt 2. Teil: Dachbodendämmung und Kellerdeckendämmung

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Dachbodendämmung / Dämmung der obersten Geschoßdecke

Ihr Dachgeschoß wird nicht ausgebaut? Ohne Dämmung verlieren Sie über den Speicher und die Dachfläche viel Energie. Würden Sie in diesem Fall die Dachschräge dämmen, so ist das zwar wesentlich besser als ganz ohne Dämmung. Allerdings erwärmen Sie so den Speicherraum immer mit und vergeuden damit unnötig Energie.
Viel effektiver ist es daher, die oberste Geschoßdecke zu dämmen.

Die Dachbodendämmung ist eine der günstigsten Dämm-Methoden. Meist verlegt man dabei die Dämmelemente als sog. Aufdeckendämmung vom Speicher aus auf dem Boden des Dachgeschoßes.


Kellerdeckendämmung

Über ungeheizt Keller und ungedämmte Kellerdecken kommt die Kälte schnell am Fußboden im Erdgeschoß an und wir empfinden den Raum als "fußkalt". Hier schafft eine Kellerdeckendämmung sofort Abhilfe, denn der Boden im EG kühlt nicht mehr aus!
Wird der Keller als Lagerraum genutzt und soll nicht geheizt werden, dann ist die Kellerdeckendämmung die Methode der Wahl in Sachen Kellerdämmung.

Je nach Nutzungswunsch des Kellers (z.B. als Hobbyraum) wollen Sie den Keller vielleicht auch heizen. Dann empfiehlt sich die Dämmung des Kellerbodens und/oder der Kellerwände.

Lesen Sie auch in dieser Serie:

Dachdämmung und Fassadendämmung

Dämmung im Mittelpunkt 1. Teil: Dachdämmung und Fassadendämmung

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So viele verschiedene Dämmsysteme, so viele unterschiedliche Dämmstoffe und genauso viele verschiedene Möglichkeiten, an welchen Stellen man sein Haus dämmen kann.
Wir wollen Ihnen dabei helfen, den Überblick zu behalten und starten hier eine Serie, in deren Mittelpunkt das Thema "Dämmen" steht.

Betrachtet man die verschiedenen Bestandteile eines Hauses, so unterscheiden wir hier vor allem folgende Dämm-Möglichkeiten:

  • Dachdämmung
  • Fassadendämmung
  • Dachbodendämmung (oberste Geschoßdecke)
  • Kellerdeckendämmung

Dachdämmung

  • Aufsparrendämmung
    hier wird die Dachdämmung vollflächig über den Dachsparren verlegt. Das Dach erhält damit lückenlosen Schutz - ohne Wärmebrücken
  • Zwischensparrendämmung
    hier wird der Dämmstoff exakt zwischen die Dachsparren eingepasst. Die maximale Stärke der Dämmung richtet sich demnach nach der Stärke der Sparren. Die Zwischensparrendämmung ist die am häufigsten angewandte Methode zur Dachdämmung.
  • Untersparrendämmung
    hier wird die Dämmung raumseitig unterhalb der Sparren verlegt. Sie wird oft ergänzend zur Zwischensparrendämmung verwendet. Allerdings geht diese Methode auch zu Lasten des Wohnraums.

Fassadendämmung

Bei älteren Häusern ist der Energieverlust über die Außenwände oft besonders hoch. Stehen ohnehin Arbeiten an der Fassade an z.B. Malerarbeiten, Putz oder Fenster erneuern, dann bietet es sich an, in diesem Zuge auch über eine Fassadendämmung nachzudenken - Kosten für das Gerüst fallen dann später nicht noch einmal an.

  • Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS)
    hierbei handelt es sich einfach ausgedrückt um eine verputzte Dämmung, die außen auf die Hauswand gepackt wird
  • Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF)
    hierbei wird auf die alte Fassade (keine Vorarbeiten nötig!) eine Unterkonstruktion aus Holzriegeln erstellt. In diese Unterkonstruktion wird das Dämmmaterial so eingebaut, dass zwischen der alten Fassade und der Dämmung ein Zwischenraum bleibt, der das Zirkulieren der Luft ermöglicht. Außen auf diesen Unterbau wird nun zum Schutz der Dämmung eine Verkleidung aus Holz, Kunststoff, Faserzement oder Metallprofilen montiert.


Im nächsten Artikel aus dieser Reihe berichten wir über
Dachbodendämmung und Kellerdeckendämmung.