Dämmung im Mittelpunkt 1. Teil: Dachdämmung und Fassadendämmung

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So viele verschiedene Dämmsysteme, so viele unterschiedliche Dämmstoffe und genauso viele verschiedene Möglichkeiten, an welchen Stellen man sein Haus dämmen kann.
Wir wollen Ihnen dabei helfen, den Überblick zu behalten und starten hier eine Serie, in deren Mittelpunkt das Thema "Dämmen" steht.

Betrachtet man die verschiedenen Bestandteile eines Hauses, so unterscheiden wir hier vor allem folgende Dämm-Möglichkeiten:

  • Dachdämmung
  • Fassadendämmung
  • Dachbodendämmung (oberste Geschoßdecke)
  • Kellerdeckendämmung

Dachdämmung

  • Aufsparrendämmung
    hier wird die Dachdämmung vollflächig über den Dachsparren verlegt. Das Dach erhält damit lückenlosen Schutz - ohne Wärmebrücken
  • Zwischensparrendämmung
    hier wird der Dämmstoff exakt zwischen die Dachsparren eingepasst. Die maximale Stärke der Dämmung richtet sich demnach nach der Stärke der Sparren. Die Zwischensparrendämmung ist die am häufigsten angewandte Methode zur Dachdämmung.
  • Untersparrendämmung
    hier wird die Dämmung raumseitig unterhalb der Sparren verlegt. Sie wird oft ergänzend zur Zwischensparrendämmung verwendet. Allerdings geht diese Methode auch zu Lasten des Wohnraums.

Fassadendämmung

Bei älteren Häusern ist der Energieverlust über die Außenwände oft besonders hoch. Stehen ohnehin Arbeiten an der Fassade an z.B. Malerarbeiten, Putz oder Fenster erneuern, dann bietet es sich an, in diesem Zuge auch über eine Fassadendämmung nachzudenken - Kosten für das Gerüst fallen dann später nicht noch einmal an.

  • Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS)
    hierbei handelt es sich einfach ausgedrückt um eine verputzte Dämmung, die außen auf die Hauswand gepackt wird
  • Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF)
    hierbei wird auf die alte Fassade (keine Vorarbeiten nötig!) eine Unterkonstruktion aus Holzriegeln erstellt. In diese Unterkonstruktion wird das Dämmmaterial so eingebaut, dass zwischen der alten Fassade und der Dämmung ein Zwischenraum bleibt, der das Zirkulieren der Luft ermöglicht. Außen auf diesen Unterbau wird nun zum Schutz der Dämmung eine Verkleidung aus Holz, Kunststoff, Faserzement oder Metallprofilen montiert.


Im nächsten Artikel aus dieser Reihe berichten wir über
Dachbodendämmung und Kellerdeckendämmung.

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